Da uns auch heute morgen wieder strahlender Sonne nach dem Aufstehen erwartete, hielt es uns nicht lang zu Hause. Heute ging es nach Bamberg. Die wunderschöne Altstadt gehört seit mehreren Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe, da es der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland ist. Wir spazierten bis zum Domplatz mit der neuen Residenz und dann weiter durch den Rosengarten hinüber zum St. Michael. Hier ließen wir uns nieder und aßen bei Sonnenschein einen Eisbecher und genossen die Aussicht auf die Dächer Bambergs. Zurück ging es vorbei am Kleinen Venedig Bambergs, einer pitoresken Häuserreihe, geschmückt mit vielen Blumen direkt am Fluss.
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Sonntag, 19. September 2010
Samstag, 18. September 2010
Nürnberger Altstadtfest
Kaum aus Serbien zurück, wollten wir uns natürlich nicht das 40. Nürnberger Altstadtfest entgehen lassen. Auf der Insel Schütt und auf dem Hans Sachs Platz hatte sich der Markt der Gastlichkeit angesiedelt. Da uns weniger am Essen und an Unterhaltung gelegen war, sondern vielmehr am Fotografieren, ließen wir uns nicht nieder. Alles war schön herbstlich geschmückt und uns wurden viele schöne Fotomotive geboten.
um
01:51
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Samstag, 21. August 2010
Würzburg
Nachdem ich nun endlich alle Prüfungen dieses Semester absolviert habe, stand endlich mal ein erholsames Wochenende an. Und pünktlich dazu kam auch die Sonne wieder zum Vorschein und es wurde heiß. Natürlich wollte ich dieses Wochenende nicht zu Hause verbringen und so beschlossen wir, einen Ausflug nach Würzburg zu machen. Normalerweise nur etwas über eine Autostunde von Erlangen entfernt, wir erwischten natürlich prompt einen Stau und so kamen wir erst nach 2 Stunden in Würzburg an. Die Stadt entschädigte jedoch für die lange Anreise.
Erster Anlaufpunkt war der Marktplatz, wo uns die weiß-rote Marienkapelle schon entgegen leuchtete. Weiter ging es zum Neumünster, einer romanischen Basilika und gleich nebenan zum Dom St. Kilian.
Die Domstraße führte uns vorbei am Rathaus und hinab zum Main mit der berühmten alten Mainbrücke.
Die Domstraße führte uns vorbei am Rathaus und hinab zum Main mit der berühmten alten Mainbrücke.
Nun ging es viele Treppen am Tellsteig hinauf zur Festung Marienberg. So ein bisschen erinnerte das Ganze ja an Prag nur das die Karlsbrücke hier eben die Marienbrücke war und auch das Burggelände mit den Weinhängen davor weckte Erinnerungen.
Von der Festung hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt.
Über den Weinwanderweg ging es bergab zurück in die Stadt, wo wir uns die Sehenswürdigkeit Würzburgs schlechthin natürlich nicht entgehen lassen wollten: die Residenz.
Auch als das "Hauptwerk des süddeutschen Barocks und eines der bedeutendsten Schlösser Europas" gepriesen. Sehr schön war der Hofgarten der Residenz, typisch symmetrisch angelegt, mit kegelförmigen Bäumen und Blumen in den verschiedensten Farben und Formen. Auch ein Klanggarten war angelegt, in dem man sich entspannen konnte und leise Töne aus den versteckten Lautsprechern vernahm.
Wir setzten unseren Stadbummel fort und ließen uns bald darauf in der Sonne nieder, um zu Abend zu essen. Anschließend ging es vorbei am alten Kranen, dem Wahrzeichen am Flussufer des Mains, zurück zum Auto.
Würzburg ist wirklich einen Besuch wert und kann mit vielen schönen, historischen Gebäuden aufwarten, Die Marienburg thront mächtig auf einem Hügel über der Stadt und auch die Residenz mit ihrem Hofgarten begeistert die Besucher.
um
12:26
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Sonntag, 18. Juli 2010
Abreise
Gegen 8.50Uhr verließ ich das Schiff und wurde vom AIDA Shuttle Bus zum Bahnhof gebracht. Hier stand auf der Anzeigetafel neben meinem Zug, dass ich die Ansage beachten solle. Nun gut, aber wie wenn doch gerade niemand etwas ansagt? Bald darauf fand ich selbst heraus, was damit gemeint war. Mein Zug fuhr heute 15min früher ab, als es auf meinem Ticket ausgewiesen war. Gut, dass ich noch etwas mehr Zeit eingeplant hätte, also schnell zum Gleis und ab in den Zug. Nach einer Verspätung von ca. 25min durch Baustellen im Norden und Süden Deutschlands, kam ich endlich in Nürnberg an. Im ICE hatte man extra noch mal betont, dass die Regionalzüge warten werden, als ich mich allerdings auf meinem Gleis befand, war mein Zug nach Erlangen bereits abgefahren....
um
22:30
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Sonntag, 4. Juli 2010
Schiff Ahoi!
Nach einem guten Frühstück im Hotel packten wir unsere Koffer, um sie 11.45 Uhr am Hauptbahnhof bei AIDA abgegeben zu können. Dann ließen wir uns vom AIDA Shuttle zum Hafen bringen. Da der Check-in allerdings erst um 14Uhr begann, beschlossen wir zum „Miniatur Wunderland“ wo auf 2 Etagen eines alten Speicherhauses mit 1150m² 7 Themenwelten Modellbahnen mit einer Eisenbahngleislänge von 12km über 890 Züge aufgebaut waren. Die Themenwelten handelten von der Schweiz mit den vielen Bergen, Österreich mit den Skigebieten, Knuffingen, dem Harz, Hamburg, Skandinavien, Amerika mit den Western Städten, Las Vegas und dem Grand Canyon. Witzige Details waren u.a. Pippi Langstrumpf, eine Wasserleiche oder ein Schneemann, der eine Skisprungschanze herunter fuhr. In der Sonderausstellung wurde das geteilte Berlin über die Jahre hinweg betrachtet.
Nach ca. 3h ging es zurück zum Schiff, wo uns eine überfüllte Abfertigungshalle erwartete. Angeblich streikten wohl sämtliche Computer am Check-in für mehr als 30min, so dass sich die Menschenmassen mittlerweile stauten. Nach ca. 60min Wartezeit und mehreren Eistees hatten wir es allerdings dann auch geschafft, nur noch die Handgepäckkontrolle, das obligatorische Einstiegsfoto und die Reise kann beginnen.
Fast hätten wir durch die lange Wartezeit das Kaffee noch verpasst, aber in den restlichen uns verbleibenden Minuten, schafften wir es noch ein Stück Kuchen vom Büfett zu holen – „aber bitte mit Sahne“. Da wir so lange beim Check-in gebraucht haben, waren unsere Koffer bereits an der Kabine. Unsere Balkonkabine ist sehr schön. Nach dem Abendessen startete auch gleich das Auslaufen und anschließend die „Sail Away“ Party auf dem Pooldeck mit Willkommenssekt.
Quelle: AIDA Cruises Website
um
19:23
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Samstag, 3. Juli 2010
„Ich war noch niemals in New York“ in Hamburg
Punkt 9Uhr ging mein Zug von Erlangen zunächst nach Nürnberg. Von hier brachte mich der ICE direkt nach Hamburg. Meine Familie erwartete mich schon und so konnte es gleich zum Hotel gehen welches ca. 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt ist.
Bei dem schönen Wetter machten wir uns allerdings gleich wieder los, da es im Zimmer unerträglich warm war. Wir liefen vorbei an der Außenalster und dann entlang der Binnenalster wieder in die Stadt zurück. In der Europa Passage gönnten wir uns bei einem italienischen Bistro ein WM-Gedeck. Bei Pizza und Bier verfolgten wir die erste Halbzeit des WM-Fußballspieles Deutschland gegen Argentinien. Nach dem erfolgreichen 4:0 für die deutsche Mannschaft konnten wir uns beruhigt auf zum Musical machen. Bei unserem 3km Marsch liefen wir an der wohl befahrensten Straße Hamburgs lang, begleitet von vielen Autocorsos. Hätten wir nicht gewusst, dass es erst das Viertelfinale war, hätten wir gedacht wir seien schon Weltmeister.
Um 20Uhr begann das Musical „Ich war noch niemals in New York“ im TUI Operettenhaus. Schöne Lieder waren mit einer phantastischen Bühnenbildern kombiniert wurde, die Handlung war allerdings etwas einfach gestaltet. Mit dem Taxi ging es zurück ins Hotel, wo uns eine sehr warme Nacht bevorstand, denn eine Klimaanlage gab es im Zimmer leider nicht.
um
19:47
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Donnerstag, 10. Juni 2010
Outdoor-Training
Der Vorteil wenn man für ein großes Unternehmen arbeitet, besteht für mich ja immernoch im Rahmenprogramm. Zu Beginn hatte ich zwar erwartet in einem internationalen Umfeld zu arbeiten, wo Englisch quasi die Arbeitssprache ist, wurde da aber schwer enttäuscht. Mir bot sich allerdings die Möglichkeit einer internationalen Gruppe beizutreten, mit der man dann auch einmal im Jahr ein Training absolvieren kann. Zusammengewürfelte Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen, alle noch frisch im Unternehmen und relativ jung wurden bereits vor einem Jahr zusammengewürfelt und in die Abgeschiedenheit geschickt, um sich kennen zu lernen. Aber das ist eine andere, sehr interessante Geschichte, die Aufschluss über Gruppenpsychologie gab.
Nach mehr oder weniger kurzem Abstimmungsprozess hatten wir uns also entschieden dieses Jahr das Outdoor-Training aus den 5 zur Verfügung stehenden Modulen zu wählen.
Ich muss gestehen, dass ich bei der Wahl und auch am Morgen unseres Trainings wenig von diesem Konzept überzeugt war, aber was tut man nicht alles um wenigstens mal zwei Tage aus dem Büro zu entkommen.
Im Hotel erwarteten uns bereits die beiden Trainer und nach einer Kennenlernphase mit den Beiden ging es dann auch schon los. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe wurde in einem speziellen Bereich ausgebildet. Ich war also innerhalb 5 Minuten der Experte für das Abseilen von einem Felsen geworden. Von einer weiteren Gruppe erfuhren wir dann was die Aufgabe sei: Zwischen 3 Plattformen, die sich in 8-12m Höhe befanden, sollten 2 Seilbrücken mit 10 und 15m Länge gebaut werden, über die jedes Teammitglied laufen sollte. Natürlich abgesichert. 45min Planung und 2,5 Stunden für den Bau der Brücken stand uns zur Verfügung. Ehrlich gesagt glaubte ich ja nicht daran, dass nach dieser Zeit 2 Brücken über dem Abgrund hängen, zumal niemand von uns auch nur die leiseste Ahnung von Knoten hatten. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Nach gut 2 Stunde konnte der erste Mutige schon über die Brücke schlingern. Kaum zu glauben, dass wirklich jeder der 15 Teammitglieder über diese Brücke gelaufen ist, obwohl es den ein oder anderen schon gehörig Überwindung gekostet hat. Ein tolles Gefühl übrigens wenn man eine Aufgabe hat, bei der man am Ende auch mal etwas sehen kann und dann sogar noch benutzen darf! So was hat man im Job ja nicht oft.
Beim abendlichen Beieinander fanden wir dann auch endlich die Stärke der Gruppe heraus - nennen will ich sie hier lieber nicht, denn das könnte dann doch ein falsches Licht auf das Unternehmen sein.
Am zweiten Tag ging es wieder relativ früh los. Zunächst mit dem Malen von langweiligen Flipcharts über sich selbst, aber gut, der eine oder andere aus dem Team wollte dies so. Dann ging es aber wieder raus. Diesesmal wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und jede bekam eine andere Aufgabe. Wir mussten uns überlegen, wie wir eine Plane wenden, auf der alle 15 Teammitglieder stehen, ohne dass ein einziger von dieser Plane heruntertritt. Die anderen standen derweil von einem großen Spinnennetz und sollten sich überlegen, wie sie jedes Teammitglied von der einen auf die andere Seite bekommen, ohne dass das Netz auch nur in irgendeiner Weise berührt wird. Erschwerend kam noch hinzu, dass bei beiden Aktionen nicht geredet werden sollte. Obwohl das wahrscheinlich die Sache noch vereinfacht hatte, denn ansonsten hätten wieder alle durcheinander geredet. Bei 3x Berühren mussten übrigens alle wieder von vorn beginnen, auch die, die schon erfolgreich auf die andere Seite gekommen waren. Trotz eines Resets waren wir noch ziemlich gut und konnten die Aufgabe innerhalb von 25min erfolgreich beenden.
Nach dem Mittagessen ging es dann wieder in den Wald. Die Trainer führten uns durch das Gebiet und legten an unterschiedlichen Stellen Gegenstände ab. Am Ende erfuhren wir, dass wir nun mit verbundenen Augen diese wieder einsammeln sollten und die gesamte Gruppe auf der oberen Plattform ankommen sollte. Nun, ich war schon mit offenen Augen ein paar Mal umgeknickt und abgerutscht und jetzt sollten wir also mit verbundenen Augen über die kleinen Felsen steigen? Sehr wohl war mir nicht bei der ganzen Sache. Aber auch diese Aufgabe meisterten wir sogar in knapp der Hälfte der vorgegebenen Zeit.
Da wir alle Aufgaben so gut gemeistert hatten, durften wir uns zur Belohnung noch von einem 15m hohen Felsen abseilen.
Die beiden Tage waren wohl das Beste was ich bisher während meiner Arbeitszeit tun durfte, noch dazu bei so tollem Wetter.
um
04:51
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Samstag, 5. Juni 2010
Große Quad-Tour
Nach gut 1,5 Jahren der Planung stand heute endlich die Quad-Tour an. Punkt 13.00Uhr starteten wir bei strahlendem Sonnenschein in Frohburg. Zunächst übten wir auf einer Wiese um ein Fahrgefühl zu bekommen. Doch etwas anderes, wenn man die ganze Zeit mit dem Daumen Gas geben muss und keine Servolenkung hat. Der Guide meinte bei der Einführung wir würden auf unserer Strecke so ca. 50km/h Maximalgeschwindigkeit erreichen. Nun ich fuhr gerade mal 9km/h auf der Wiese. Nachdem jeder die Beherrschung über sein Quad hatte, ging es los. Wir waren eine kleine Gruppe, nur der Guide und 3 Gäste.Über ein paar ruhige Straßen kamen wir nach ca. 10 Minuten auch schon bei einem Highlight an: ein Bach. Der Guide machte es uns vor, Allradantrieb einschalten und dann auf in das Vergnügen. Bis zu den Waden stieg das Wasser, aber man kann die Beine ja hochziehen - auch wenn ich das im ersten Moment vergaß. Weiter ging es durch den Wald. Da es in den letzten Wochen viel geregnet hatte, erwarteten uns hier einige Schlammlöcher. In kürzester Zeit waren wir und unsere Quads also mit Schlamm bespritzt. Bei unserer 4-stündigen Fahrt erlebten wir noch das ein oder andere Highlight: steile Abhänge, die wir uns allein wahrscheinlich nie zugetraut hätten, schräge Hänge und Schotterpisten.
Bei drei kleineren Pausen hatten wir Gelegenheit unserem Daumen etwas Erholung zu gönnen, denn Gasgeben strengt ganz schön an und ich werde in der nächsten Woche wahrscheinlich noch Muskelkater haben an Stellen, wo ich nicht mal dachte dass ich Muskeln hätte. Höchstgeschwindigkeit erreichten wir übrigens auf der Landstraße mit 70km/h.
Alles in allem ein Erlebnis, dass ich nur jedem empfehlen kann. Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich zu Beginn etwas skeptisch war!
um
19:35
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Samstag, 10. April 2010
Rückreise
Eine sehr schöne Reise mit tollem Frühlingswetter und vielen Fotos ging zu Ende.
um
05:05
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Samstag, 3. April 2010
Wir stechen in See
In Erlangen am Hauptbahnhof startete meine Reise um 8.45Uhr. Über Nürnberg, Würzburg, Fulda, Kassel, Hannover erreichte ich gegen 14Uhr den Hamburger Hauptbahnhof. Hier erwartete mich bereits meine Familie, die mich lautstark begrüßte. Gleich vor dem Bahnhof nahm uns AIDA auch gleich die Koffer ab, so dass wir unbeschwert mit dePünktlich zum Abendessen fanden wir uns im Marktrestaurant wieder ein, wo uns AIDA wie gewohnt verwöhnte. Allerdings merkte man auch die paar hundert Passagiere mehr, denn teilweise war es schon recht stressig am Buffet sein Essen zu bekommen.
um
03:40
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